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Der Benzinhahn regelt den Fluss des Benzins in den Vergaser oder in die Einspritzung. Er wird normalerweise über einen Drehregler an der linken Verkleidungsseite unterhalb des Tanks bedient, es gibt aber auch Modelle, bei denen er vom Lenker aus gesteuert werden kann. Praktisch alle Motorräder verfügen über diese Stellungen:

  • ON. Normaler Betriebsmodus. Benzin wird über ein von unten in den Tank hineinragendes Rohr aus dem Tank entnommen. Dadurch wird der Tank nicht völlig entleert. Beginnt der Motor zu stottern, schaltet man daher um auf:
  • RES/Reserve. Wie normaler Betriebsmodus, nur dass der Tank vollständig entleert wird. Sollte nur für die letzten Kilometer zur Tankstelle genutzt werden und nach dem Tanken wieder auf ON gestellt werden, sonst stottert der Motor das nächste mal erst, wenn der Tank bereits restlos leer ist.
  • OFF. Es fließt kein Benzin mehr. Der Vergaser oder die Einspritzung bekommt kein Benzin mehr aus dem Tank. Dient beim Vergaser zum Einmotten des Motorrads für eine längere Betriebspause. Der Motor läuft noch so lange, wie Benzin im Vergaser ist.

Manche Motorräder verfügen auch über:

  • PRI/Prime. Der Vergaser (genauer: die Schwimmerkammer) wird auch bei stehendem Motor geflutet. Diese Stellung dient dem einfacheren Starten bei entleerten Schwimmerkammern, z. B. nach der Winterpause. Sie sollte nicht dauerhaft genutzt werden, da der Vergaser überlaufen kann. Bei Einspritzern ist diese Stellung irrelevant.